Kappenfliegen - CP
Verantwortlich für die Seite: BT Nina Engel
Bundestrainer: Nina Engel, Jahrgang 1967, Werbekauffrau, drei KinderIm Sport seit 1995, 3000 Sprünge, Absetzlehrer, CP-Ausbilder.
Seit 2003 aktiver Wettkampfteilnehmer an CP-Wettkämpfen, seit 2005 im europäischen Raum, seit 2008 auf internationaler Ebene, Ausrichter des einzigen deutschen CP-Wettkampfs – German Swooping Open
Die Disziplin
Swooping ist eine Disziplin des Fallschirmsports, die über einem künstlich angelegten Wassergraben (Pond) oder einem Gewässer stattfindet. Die Athleten beschleunigen ihre Hochleistungsfallschirme durch eine Steilkurve in Bodennähe. Dabei entstehen Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h. Der Parcours wird parallel zum Boden geflogen. Um eine Wertung zu erhalten, fliegen sie mit einem Teil ihres Körpers durch ein 10 m breites und 1,5 m hohes Tor, an dem eine Lichtschranke ausgelöst wird. Der Zuschauer ist hautnah dabei, kann die Leinen der Fallschirme pfeifen hören und den Luftzug der Sportler spüren.
Die Wertungen
Distanz (Distance) - hohe Flugbahn, phantastische Weiten
Das Durchfliegen der Lichtschranke löst die Wertung aus. Innerhalb des 10 m breiten Parcours fliegen die Fallschirmpiloten so weit wie möglich parallel zum Boden. Die erste Bodenberührung ist die geflogene Distanz.
Der Weltrekord liegt bei 181,7 m.
Geschwindigkeit (Speed) - atemberaubende Kurvenlage mit extremer Geschwindigkeit
Nach dem Durchfliegen der Lichtschranke folgt der Pilot dem 10 m breiten Parcours einer 75° Kurve. Am Ende des 70 m langen Parcours misst eine zweite Lichtschranke die geflogene Geschwindigkeit.
Der Weltrekord liegt bei über 121 km/h.
Zonen-Ziel (Zone Accuracy) - absolute Kontrolle bei hohem Tempo
Beim Durchqueren der vier Tore über dem Wasser – und gleichzeitiger Wasserberührung – sammelt der Athlet Punkte. Das Ziel ist es, an Land in einer 2 x 2 m Zone zu landen. Wer durch alle Wassertore eine Linie mit dem Fuß zieht und in der 30 m vom Ufer liegenden Zielzone landet, bekommt 100 Punkte.
Freistil (Freestyle) - mit Körperbeherrschung und Stil
Die wohl spektakulärste aller vier Disziplinen. Freestylemanöver werden mit hoher Geschwindigkeit und Wasserberührung ausgeführt. Beim „Blindman“ wird der Körper z.B. im Gurtzeug verdreht und rückwärts, mit den Füßen auf der Wasseroberfläche, geflogen. Der „Superman“ gleitet auf dem Bauch durch das
Wasser. Die Bewertung ist abhängig vom Schwierigkeitsgrad des ausgeführten Manövers sowie dessen Umsetzung.
Aufstellung der Nationalmannschaft
Nach Platzierung bei den German Swooping Open 2009
A Kader
Mike Kleist, Markus Scheuermann, Tobi Scherrinsky, Tobias Landmann

Foto: Der amtierende Deutsche Meister Mike Kleist
B Kader
Maik Süptitz, Oliver Jünger, Heiko Böger, Dirk Höhne
C Kader
Nina Engel, Sascha Ohr, Ulli Wambach, Lars Bochmann





















